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 Rosegger-Gesellschaft


Geschichte

Am 22.Februar 1900 gründete der Postwirt Toni Schruf im Roseggerstübl in Mürzzuschlag die Rosegger-Gesellschaft Mürzzuschlag.
Diese war in den ersten Jahren ihres Bestehens sehr aktiv. Sie errichtete 1900 das Rosegger-Alpenhaus auf der Pretul, unterstützte 1902 den Bau der Waldschule in Alpl, und trug zur Rettung des Kluppeneggerhofes bei.

 

Im Jahre 1900 erwies sich Rosegger als ökumenischer Tatchrist. Er verschickte einen Aufruf an 72 Zeitungen mit der Bitte "den evangelischen Stammesgenossen bei ihrem Kirchenbau ein wenig zu helfen".
Der Erfolg war unerwartet groß. Bereits fünf Monate nach der Grundsteinlegung konnte die Einweihung der
Heilandskirche in Mürzzuschlag  im Herbst 1900 vorgenommen werden.
Der
Roseggerbrunnen im Roseggerpark davor wurde von der RG 1933 errichtet.

 

1947 wurde die Rosegger-Gesellschaft mangels Tätigkeit behördlich aufgelöst.
Am 4. Jänner 1986 wurde die RG dann wieder gegründet.
Karl Skala und Prof. Dr. Bertl Petrei waren die ersten Präsidenten.
Bertl Petrei gründete die Sektion Autoren.
1989 wurde
Dir. Mag. Rudolf Glettler zum Präsidenten der RG gewählt.

 

Im neu renovierten Roseggerstübl wurde 1991 im Jahr der Landesausstellung eine breite Palette von Veranstaltungen angeboten. Darunter Autorenlesungen mit so bedeutenden Namen wie Martha Wölger und div. Vorträge. Im darauffolgenden Jahr konnten wir 2 Rosegger-Ausstellungen im benachbarten Ausland eröffnen: in Bad Piestany (Tschechien) und in Bürstadt bei Hessen (Deutschland). Als weiteren Meilenstein rief man 1993 den Roseggerweg sowie die Roseggerruhe auf dem Ganzstein ins Leben. Monatliche Lesewanderungen auf dem Roseggerweg weihten diesen würdevoll ein. Dazwischen feierte die Rosegger-Gesellschaft natürlich den 150. Geburtstag von Peter Rosegger mit Lesungen, Musik und Vorträgen zum Thema „Wandern in Roseggers Waldheimat“. Die Ausstellung „Peter Rosegger anders“ in Neuburg an der Mürz erfreute sich ebenso reger Beteiligung durch die Vertreter der Rosegger-Gesellschaft.
Seit 2005 ist Bert Czamay Präsident der Rosegger-Gesellschaft und führt die Agenden mit regelmäßigem Erscheinen des Heimgärtners, diversen Veranstaltungen und einer neu gestalteten Internet-Seite fleißig weiter.

 

Über uns


Heilandskirche und Roseggerbrunnen

Ein bisschen mehr Frieden und weniger Streit,
ein bisschen mehr Güte und weniger Neid,
ein bisschen mehr Liebe und weniger Hass,
ein bisschen mehr Wahrheit – das wäre was!
Statt soviel Unrast ein bisschen mehr Ruh’,
statt immer nur „Ich“ ein bisschen mehr „Du“;
Statt Angst und Hemmung ein bisschen mehr Mut
und Kraft zum Handeln – das wäre gut!
In Trübsal und Dunkel ein bisschen mehr Licht,
kein quälend Verlangen ein bisschen Verzicht;
und viel mehr Blumen, so lange es geht,
nicht erst an den Gräbern – da blühn sie zu spät.
 
Ziel sei der Friede des Herzens,
etwas Bess’res weiß ich nicht

Peter Rosegger