Wir betreten die
Ratsburg. Gleich rechts führt
eine hölzerne Eingangstür mit
Bleiverglasung und gotischem Schriftband „Roseggerstübl“ in das
Mürzzuschlager „Stammlokal“ Peter Roseggers.
Beim Betreten des annähernd
quadratischen Raumes von ca. 50 Quadratmetern fühlen wir uns
angenehm in die Vergangenheit zurückversetzt. Das Stübl strahlt
viel Atmosphäre aus. Was heimelt uns an?
Ist es die zwei
Meter hohe
Eichenholzvertäfelung der Wände, oder die
Holzdecke mit den Jahreszahlen
1377 und
1381?
Sind es die fünf massiven Tische, die 15 Stühle mit den
eingeschnitzten Namen berühmter Persönlichkeiten?
Sind es die bunten Fenster mit Bleiverglasung und
Motiven aus Roseggers Waldheimat?
Oder sind es die vielen Bilder und Erinnerungen aus
dem Leben des Dichters?

historischer Essay von Schriftsteller Franz Goldhann
über die
Gesellschaft und das Stüberl, Mürzzuschlag 1900