28. August 2009
Wanderung zur Wildalpe und zum Urwald beim Donaudörfl,
Besuch des Holzknechtmuseums in Mürzsteg

10. Oktober 2009
Zitherkonzert mit Lesung von Mitgliedern der Rosegger-
Gesellschaft

Peter Rosegger und unsere Zeit
Festveranstaltung anlässlich des 90.
Todestages von Peter Rosegger und 85 Jahre Stadt
Mürzzuschlagam 28. Juni 2008
Der festlich geschmückte Stadtsaal Mürzzuschlag war
am 28. Juni 2008 der geeignete Ort für die Feier zum
Gedenken an den 90. Todestag des steirischen Dichters
Peter Rosegger, der am 26. Juni 1918 in Krieglach
verstarb.
Die Rosegger-Gesellschaft Mürzzuschlag und das
Kulturreferat der Stadt Mürzzuschlag hatten dazu
eingeladen. Das Orchester der Wiener Zitherfreunde
„Josef Haustein“ unter der Konzertleitung von Andreas
Hörmann und dem Dirigenten Karl Ludewig eröffnete die
Veranstaltung mit einem flotten Marsch. Der Präsident
der Rosegger- Gesellschaft Bert Czamay konnte außer den
Zitherfreunden auch Bgm. Dipl.Ing. Karl Rudischer, die
Chorvereinigung „Phönix“ Hönigsberg unter der Leitung
von Hannelore Zebrakovsky, den Ehrenpräsidenten der
Rosegger-Gesellschaft Mag. Rudolf Glettler, Schulrätin
Grete Neumayer und Ing. Gerfried Schubert begrüßen.
Bgm. Dipl.Ing. Rudischer brachte in seinen Gruß- und
Dankesworten die Freude über diese Feier zum Ausdruck
und verwies auf die positive Entwicklung der Stadt, die
zugleich ihren 85.Geburtstag feierte. Die
Chorvereinigung „Phönix“ Hönigsberg brachte mit ihren
sonoren Stimmen selten gehörte Rosegger-Lieder zu Gehör.
Rudolf Glettler zeichnete in seiner Festansprache „Peter
Rosegger und unsere Zeit“ das Bild eines modernen und
aktuellen Schriftstellers und Journalisten und zitierte
dazu kritische Texte aus dem „Heimgarten“. Er hob dabei
besonders die Notwendigkeit des Naturschutzes, der
sozialen und bildungspolitischen Aktivität (Bau der
Waldschule 1902), der Friedensbemühungen (Ein bisschen
mehr Friede...), der ökumenischen Gesinnung (Bau der
Heilandskirche 1900), des Eintretens für geistige Werte,
für die Reform der Schule und der Kirche, für die
Warnung vor dem „Immer-noch-mehr-Geld haben wollen“ und
schließlich auch für ein gesundes Maß an Humor hervor.
Mit heiteren Geschichten aus „Stoansteirisch“ brachten
danach Grete Neumayer und Ing. Gerfried Schubert die
zahlreichen Besucher zum Lachen. Den krönenden Abschluß
des eindrucksvollen Rosegger-Gedenkens bildete ein
stimmungsvolles Konzert des Orchesters der Wiener
Zitherfreunde „Josef Haustein“, das alle Zuhörer
erfreute. Bei den Zitherspielern wirkte auch Gerda
Kaiser, Vorstandsmitglied der Rosegger-Gesellschaft,
mit.
Geschwister Laurin bei der
Rosegger-Lesung in Graz
Mag. Rudolf Glettler lebt seit 7 Jahren in Graz und
hat in dieser Zeit beim Seniorenbund, beim Katholischen
Bildungswerk (zuletzt in Mitterdorf i.M.) und privaten
Heimen 32 Rosegger Veranstaltungen in Graz,
verschiedenen Orten der Steiermark, in Kärnten und
Südtirol durchgeführt und dabei mit seiner Tonbildschau
„Wandern in Roseggers Waldheimat“ Werbung für den
sanften Tourismus in dieser Region gemacht.
Als Leiter der Seniorenrunde Graz - St. Vinzenz
konnte er bei seiner kürzlich durchgeführten Rosegger
Lesung in Graz als besondere Ehrengäste die beiden
Urenkel Roseggers, Elisabeth und Ing. Lorenz Laurin und
Pfarrer Wolfgang Pucher begrüßen. Die Urenkel waren sehr
erfreut, bedankten sich herzlich, erzählten von ihrem
Leben und stellten fest, wie aktuell Rosegger heute noch
ist. Den vorgetragenen Texten war zu entnehmen, was
Peter Rosegger heute sagen würde:
- Lasst euch Zeit!
- Werdet Mensch!
- Schafft Frieden!
- Nehmt euch der Armen an!
- Tut etwas für den Naturschutz!
- Denkt ökumenisch!
- Tut etwas für die Bildung!
- Habt Humor!